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Stumpfe Sport- und Alltagsverletzungen



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Muskelzerrung



Definition: Verletzung des Muskelgewebes infolge einer Überdehnung. Im Gegensatz zum Muskelfaserriss verändert sich dabei die anatomische Struktur nicht, und es kommt zu keiner Kontinuitätsunterbrechung der Muskelstruktur. Leitsymptom ist ein plötzlich einschiessender, krampfartiger Schmerz. Reaktiv kommt es zu einer Verhärtung der Muskulatur rund um das verletzte Gewebe.

Ursache: Sportliche Leistungen im Bereich der Muskelschnellkraft (z.B. Sprint) machen anfällig auf Zerrungen. Mangelndes Einwärmen, schlecht auskurierte alte Muskelverletzungen, Übermüdungszustände, mangelnde Basiskondition (Kraft, Beweglichkeit und Koordination) können zu Muskelzerrungen führen.

Massnahmen: Zerrungen sind oft die Vorboten von Muskelfaserrissen. Deswegen sollte die sportliche Aktivität unterbrochen und die Verletzung gemäss der PECH-Regel versorgt werden. Nach zwei Tagen kann man mit lokalen physikalischen Massnahmen wie Wärmeanwendungen, Elektrotherapie und Massagen beginnen. Anschliessend kann im schmerzfreien Bereich mit aerobem Muskelaufbau- und Koordinationstraining begonnen werden. Die Rehabilitationsdauer variiertstark. Wichtig ist, dass die sportliche Aktivität erst bei völliger Schmerzfreiheit wieder aufgenommen wird.

Prävention: Die wichtigste präventive Massnahme ist ein adäquates Einwärmen vor dem Sport. Idealerweise werden dabei bereits gewisse sportartspezifische Bewegungen integriert.

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