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Stumpfe Sport- und Alltagsverletzungen



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Bänderriss im Sprunggelenk



Definition: Unter einem Bänderriss versteht man - im Gegensatz zu einer blossen Ueberdehnung - ein teilweises oder vollständiges Zerreissen einer oder mehrerer Bandstrukturen (Im Falle des Sprunggelenks sind es im Bereich des Aussenknöchels drei Bandzüge, welche der Stabilisierung des oberen Sprunggelenks dienen.). Am betroffenen Gelenk zeigt sich meistens eine Schwellung mit Schmerzen und Bluterguss.

Ursache: Die Verletzungen der Bänder des Sprunggelenks sind oft auf Unfälle im Sport zurückzuführen. Der klassische Verletzungsmechanismus ist das seitliche Übertreten des Fusses, welches die Bandstrukturen über das normale Bewegungsausmass hinaus beansprucht und so im extremen Fall bis zum totalen Riss der Bandstruktur führen kann.

Massnahmen: Sowohl der totale Bänderriss als auch die Bänderüberdehnung werden grundsätzlich gleich behandelt. In der Akutphase gilt die PECH-Regel. Es empfiehlt sich, grundsätzlich einen Arzt aufzusuchen, um mittels Röntgenbild einen Knöchelbruch auszuschliessen. Die Rehabilitation des Bänderrisses verläuft in den meisten Fällen konservativ (ohne Operation). Anfangs wird das Sprunggelenk mittels einer Orthese oder eines stabilen Schuhes ruhig gestellt. Je nach Schmerzen muss man für einige Tage an Stöcken gehen. In der Physiotherapie werden anfangs v. a. abschwellende Massnahmen angewendet. Später steht die Verbesserung der Koordination und Kraft der stabilisierenden Muskeln im Verdergrund, um ein erneutes Übertreten zu verhindern und somit der Gefahr der Chronifizierung vorzubeugen.

Prävention: Gutes Schuhwerk (sportartabhängig), gute konditionelle und koordinative Grundverfassung.

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