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Kälte- oder Wärmeanwendungen



Kälteanwendungen



Die Frage, welche Anwendung die Richtige ist, -Kühlen oder Wärmen -, wird in der Medizin kontrovers diskutiert. Grundsätzlich aber gelten folgende Richtlinien:


Bei akuten Schmerzen wird Kälte angewendet, bei chronischen ist Wärme in der Regel die bessere Wahl.


Was bewirkt Kälte?
  • setzt Schmerzempfindung herab
  • dämpft Entzündungen
  • wirkt abschwellend

Wann soll gekühlt werden?

Kälteanwendungen finden vor allem in der Anfangsphase (Akutphase) nach einer Verletzung ihren berechtigten Einsatz. Zudem kann Kälte auch bei der Behandlung von degenerativen und entzündlichen Gelenkserkrankungen eingesetzt werden.


Mögliche Formen der Kälteanwendung:
  • kühlende Gels & Salben
  • kaltes Wasser
  • Eispackungen (Coldpacks)
  • Eisbäder
  • Eiswickel
  • Kaltluft
  • für den professionellen Einsatz: Kältesprays

Mögliche Indikationen für Kälteanwendungen
  • Hexenschuss/Rückenschmerz/Lumbago in der Akutphase
  • Verstauchungen/Überdehnungen/Bänderrisse
  • Muskelzerrungen/Muskelrisse
  • Schwellungen
  • Hämatome (Bluterguss)
  • Quetschungen
  • Gelenkschmerzen in Akutphase
  • allg. entzündliche Prozesse

Gefahren und Kontraindikationen
  • Gefahr lokaler Erfrierungen! Vorsicht ist vor allem bei Kältesprays geboten. Bei dieser sehr aggressiven Kälteanwendung wird dem Körper durch das Verdampfen schnellflüchtiger Substanzen Wärme entzogen. Deshalb immer mit genügend Abstand und kreisenden Bewegungen aufsprühen.
  • Eispackungen nie direkt auf die Haut legen
  • keine offene Wunden behandeln
  • keine zu langen Eisanwendungen, da Frostbeulen und Erfrierungen drohen
  • Kontraindikationen: Sensibilitätsstörungen, starke Durchblutungsstörungen, Kälteallergien

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